Prüfung

In der Abschlussprüfung „Zertifikat Waldpädagogik“ soll nachgewiesen werden, dass die Prüflinge die inhaltlichen und methodischen Ziele des Fortbildungsganges „Zertifikat Waldpädagogik“ beherrschen und in der Praxis umsetzten können. Die Prüfung wird von einer Prüfungskommission abgenommen.

An der Abschlussprüfung können Teilnehmer/innen des Zertifikatslehrganges „Zertifikat Waldpädagogik“ teilnehmen, die Kurse für alle Module und das Praktikum im erforderlichen Umfang absolviert haben und dies mit entsprechenden Teilnahmebescheinigungen bei der Prüfungskommission nachweisen können.

Die Prüfung besteht aus der praktischen Durchführung einer waldpädagogischen Veranstaltung einschließlich Planung/Vorbereitung und Reflexion/Diskussion.

  • Planung und Vorbereitung (mindestens 1 Stunde)
  • Anhand der Mindestvorgaben „Zielgruppe“, „Ziel“, „Thema“ und „örtlicher Bezug“ muss ein Konzept erarbeitet und vorgestellt werden.
  • Durchführung einer waldpädagogischen Veranstaltung (mindestens 2 Stunden)
  • Dieser Prüfungsteil wird mit Beteiligung einer für Waldpädagogik typischen Zielgruppe durchgeführt. Dieser Prüfungsteil soll im Wald stattfinden. Der/die Prüfungskandidat/in soll zeigen, dass er die fachlichen und methodisch/didaktischen Inhalte der modularen Fortbildung in einer Praxissituation umsetzen kann.
  • Reflexion und Diskussion (mindestens 30 Minuten)
  • Anhand der durchgeführten waldpädagogischen Veranstaltung werden in einem Prüfungsgespräch methodische, fachliche und ggf. landesspezifische Anforderungen überprüft.

Die Prüfung kann als Einzelprüfung oder als Gruppenprüfung mit bis zu 3 Prüfungskandidaten/innen durchgeführt werden. Wer die Prüfung nicht bestanden hat, kann sie einmal wiederholen.